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LeseAbend "Eine Reise in die Welt der Steine"

Aus einem Sagenbuch lasen wir das Märchen "Der Stein von Halberstadt". Einst ließ der Bischof von Halberstadt von den besten Baumeistern der Stadt eine Domkirche bauen. Der Teufel beteilgte sich nachts am Bau, weil er dachte, es sollte ein Wirtshaus entstehen. Eines Nachts, als der Bau schon ziemlich weit fortgeschritten war, kam der Teufel und wollte sich das Innere des "Wirtshauses" ansehen. Groß war der Schreck und noch größer seine Wut, als er erkannte, dass es eine Kirche werden sollte. Der Teufel ärgerte sich furchtbar über seine Dummheit, an solch einem Bau geholfen zu haben. Er wollte den Dom mit einem riesigen Stein zerstören. Ein mutiger Geselle rief: "Wenn du hier nun einmal ein Wirtshaus haben willst, so wollen wir deinen Wunsch erfüllen und dir eine Schenke dicht neben dem Dom bauen. Bist du dann zufrieden und lässt uns am Leben?". Das war dem Teufel recht. Damit die Handwerker an ihr Versprechen denken sollten, schleuderte er den riesigen Fels auf den Domplatz. Da liegt er bis heute, ja man kann in ihm sogar noch die Vertiefungen sehen, die seine glühenden Daumen hinein gedrückt haben. Aus dem Internet erfuhren wir, dass es den Dom zu Halberstadt tatsächlich heute noch gibt.

Die unterschiedlichen Edelsteine beeindruckten uns sehr. Steine sind keine toten Dinge, sondern einzigartige Kostbarkeiten der Natur. Allerdings wachsen sie sehr langsam. Aus winzigen Kristallen entsteht in einem Zeitraum von Tausenden von Jahren ein Edelstein. 

Danach bemalten wir die Kieselsteine und lasen dabei "Robinson Crusoe". Es ist die Geschichte eines Mannes aus dem 17. Jahrhundert, der als 18-jähriger von zu Hause wegging und Seemann wurde. Das Buch gefiel uns so gut, dass wir beschlossen, am nächsten LeseAbend darin weiter zu lesen. 

Ich wünsche allen Leseratten und solchen, die es noch werden wollen, alles Gute im neuen Jahr, eure Barbara