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Kleider tauschen und plauschen, statt kaufen!

Die Besucherinnen waren beim Betreten des Peter Tunner-Parks sichtlich begeistert und fühlten sich sofort wohl. Pfingstrosen, Farne, zarte Rosen und Papierpompons säumten den Weg durch den Park und geleiteten zum Pop up Store und zu den von Interspar gespendeten Erfrischungen und Bretzeln.

Der Gedanke der Nachhaltigkeit spiegelte sich selbst in der Dekoration wider - Glasflaschen dienten als Vasen, die Pompons waren aus Zeitungspapier gemacht, die Eintrittskarten aus alten Modezeitschriften gestanzt.

120 unbezahlte Arbeitsstunden, 150 Kleiderbügel, 43 selbst gemachte Pompons, 20 Vasen, 20 Pfingstrosen und 4 Frauen, die den Kleidertausch im öffentlichen Raum für die Bevölkerung von Leoben möglich machten. Barbara Tolliner, Initiatorin und Geschäftsführerin des take off Lern- und Beratungsinstitut: "Als Fan vom Kleidertauschen wollte ich diesmal ein einzigartiges Event machen. Dazu habe ich mir tolle Frauen ins Team geholt. Man bringt Kleidung, die nicht mehr passt oder nicht mehr gefällt und Accessoires. Im Pop up Store können die Besucherinnen aus dem tollen Angebot auswählen. Meine Lederhandtasche hat jetzt eine neue Besitzerin. Darüber freue ich mich sehr. Einen bereichernden Nebeneffekt gibt es auch noch, man kommt miteinander ins Gespräch und tauscht sozusagen auch Gedanken aus. Das macht einfach Freude." Irene Freimann, Leobener Kleidermacherin und Künstlerin, und Sara Hasler als angehende Modedesignerin, standen mit ihrem Modewissen den Besucherinnen gerne zur Seite. Die großartige und aufwendige Dekoration zeigte Regina Jechlinger's Handschrift.

"Das Ambiente des Kleidertausches war außergewöhnlich schön und sehr liebevoll gestaltet. Auch die Qualität der Kleidung hat mich sehr beeindruckt. Im Herbst bin ich sicher wieder dabei" schwärmt eine Besucherin.

Nicht getauschte Kleidung kommt karitativen Zwecken zu. Der nächste Kleidertausch ist für Herbst geplant.

Eindrücke zum Kleidertausch