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"Die ambitionierten Eltern und ihre Feinde"

  • Covertext

Barbara Tolliner ist fasziniert, was Kinder alles können. So auch ihr Motto:

 

"Kinder können mehr, wenn man sie lässt."

 

In ihrem Lern- und Beratungsinstitut sieht sie tagtäglich besorgte Eltern, die das Beste für ihre Kinder wollen. Das Image, dass Eltern nicht mehr erziehen und ihre Kinder in der Schule nicht unterstützen, kann Barbara Tolliner nicht nachvollziehen. Im Gegenteil: Noch nie haben Eltern so viel für ihre Kinder getan wie heute. Und sie vertrauen gehorsam das Wertvollste - ihr Kind - einem Schulsystem an, das noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen ist.

 

Die ambitionierten Eltern und ihre Feinde zeigt anhand von acht dialogischen Gesprächen, wie sich Eltern für ihre Kinder einsetzen, sich in Sachen Schule ins Zeug werfen, was ihnen und ihren Kindern Druck und stress verursacht und wie Schule von diesen Erkenntnissen profitieren kann.

 

Mit einem Vorwort des dänischen Familientherapeuten und Buchautors Jesper Juul!

 

  • Vorwort von Jesper Juul

Schulen sind wie Familien, in dem Sinne, dass die traditionellen Machtstrukturen langsam aufbrechen. Innerhalb der nächsten zehn Jahre werden sogar die österreichischen Schulen eine neue Kultur annehmen, in der die Kinder ihre Lehrer nicht mehr beim Familiennamen und mit "Sie" anreden, sondern ihre Vornamen und "Du" verwenden. In Skandinavien wird das schon seit einer Generation praktiziert, ohne dass die Kinder und Eltern den Respekt vor den Lehrern verloren hätten. Das, was sie verloren haben, ist ihre Angst.

 

Dieses Buch gibt jenen Eltern und Kindern eine Stimme, die aus Tradition heraus von unserem Schulsystem nicht gehört oder ernst genommen werden. Nicht, weil sie alle "schlechte" Lehrer haben oder "schlechte" Eltern sind, sondern einfach deshalb, weil heutige Erkenntnisse, Wissen und Kompetenzen weder ein integrierter Teil der Erziehung noch in der professionellen Identität des Lehrers sind.

 

Was wir alle lernen müssen, ist der "gleichwürdige Dialog". Nur wenn das geschieht, werden unsere Schulen verantwortungsvoll agieren in Bezug auf Kinder mit schulischen und sozialen Schwierigkeiten. Das gilt auch für Eltern, die damit aufhören müssen, ihre Kinder zu "verteidigen" oder sich mit dem Lehrer gegen ihre Kinder zu verbünden. Nichts davon war jemals Teil der offiziellen Schulpolitik. Jedoch können zehntausende Eltern und Schüler bestätigen, dass das ein vorherrschender Teil der Kultur sowohl in Familien als auch in Schulen war, wenn Erwachsene nicht wussten, was sie anderes oder mehr für die beteiligten Kinder tun könnten.

 

Der zentrale Punkt der Veränderung in dieser Kultur ist: zuhören, verstehen, erkennen und lernen, dass es keine einzig gültige "Wahrheit" über irgendein Kind und seine Leistung in der Schule gibt. Was wir allerdings wissen, ist, dass viele Kinder ihr Möglichstes tun, um ihre Lehrer und Eltern davor zu schützen, verletzt zu werden oder sich große Sorgen zu machen. Diese Kinder und Erwachsenen brauchen oft eine neutrale Person, um die komplexe Wahrheit eines sogenannten "Lern- oder Schulproblems" aufzudecken.

 

Also, ELTERN: Zwingt eure Kinder nicht, sich anzupassen, nur der Anpassung willen.

 

Also, LEHRER: Befreit euch aus der Rolle des Pädagogen, Polizisten und Richters und entwickelt eure Beziehungskompetenz.

 

Also, SCHULDIREKTOREN UND POLITIKER: Erlaubt euren Schulen, ein neues Paradigma zu integrieren.

 

PLEASE!

Jesper Juul
family-lab.com

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